Lexikon Waldsasse, Waldsaß


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Waldsasse, Waldsaß

In der Zeit des 17. und im 18. Jahrhunderts wurden die Grenz- und Urwälder durch Rodung nutzbar gemacht. Die Herrschaft stellte den Holzhauern den urbar gemachten Grund zur eigenen Nutzung zur Verfügung. Diese im Wald wohnenden Personen nannte man "Waldsassen". Mit Waldsasse meinte man den im Wald wohnenden Menschen.

Oft waren die Waldbewohner auch mit der Verarbeitung des Rohstoffes Holz beschäftigt, Sie brannten in Kohlemeilern Kohle, und wurden dann als "Köhler" oder "Köhlerhäusler" bezeichnet

Bei Andreasberg (und andernorts) war es ebenso. Dieses Dominkaldorf entstand aus den "Kohlerhäuseln", so genannt nach den ersten Ansiedlern, die Kohlenbrenner waren. Jeder hatte ein einschichtiges Häuschen mitten im zugeteilten Grund. Mit dem Bau der Kirche 1728 auf dem Andreasberg erhielt der Ort den neuen Namen.

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